Monnem- doi Musical!
Monnem- doi Musical! (Comedy-Musical)

Melanie Haag ... Lisel
Patricia Kain ... Gerda
Markus Beisel ... Reiner

Text & Musik: Markus Beisel
Regie: Danilo Fioriti

Ein Comedy-Musical aus, über und für Mannheim.
Die zwei Marktweiber Lisel und Gerda treffen auf Rainer, einen neunmalklugen Beamten der Stadtplanung. Mannheim soll vermessen und Stein für Stein in China nachgebaut werden. Der Grund dafür ist ein Staatsgeheimnis, absolute Geheimsache, aber eines ist klar: Mannheim ist in Gefahr! Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse auf dem Wochenmarkt. Mit viel Witz, Musik und einer gehörigen Portion heimischen Dialekts servieren wir Ihnen skurrile, saukomische und verblüffende Fakten über eine Stadt, die Sie zu kennen glaubten.
Warum wird der Rhein wegen sexueller Belästigung verklagt? Was hat Mannheim mit "Der Teufel trägt Prada" zu tun? Wieso wohnt der Papst nicht in der Kurpfalz?
Diese musikalische Liebeserklärung liefert die Antworten ...
auch auf Fragen, die nie gestellt wurden.

Uraufführung am 26. Mai 2017

Monnem- doi Musical!- Video

Eine musikalische und humorvolle Liebeserklärung an die Quadratestadt Mannheim. Nur im RHEIN NECKAR THEATER Mannheim.
Mit Patricia Kain (Im Video: Marion La Marché), Melanie Haag und Markus Beisel.
Text & Musik: Markus Beisel | Regie: Danilo Fioriti

Presse

Premiere von "Monnem doi Musical" begeistert Publikum / Gepfefferte Dialoge und Zugaben

Lokalkolorit trifft schrägen Humor
02. Juni 2017/Autor: Sylvia Osthues

Schräge Kostüme, eine irre Haarpracht und mitreißende Musik - auch nach der Premiere von "Monnem doi Musical" wurde fröhlich weiter gefeiert bei der anschließenden Party im Rhein Neckar Theater. Und das eroberte die Herzen der Zuschauer im Handumdrehen mit seiner neuesten Produktion. Die Mischung aus Comedy, Musik und Tanz mit viel Lokalkolorit begeisterte das Publikum.
Mitmachen war angesagt, dies geschah unter der besonderen Mitwirkung der Profis auf der Bühne. In der 14. Neuproduktion der einfallsreichen Theatertruppe dreht sich alles um Mannheim. Schauplatz des Geschehens ist der Mannheimer Marktplatz in G1 - mit direktem Blick auf den Wasserturm, eine Meisterleistung der Bühnenbildner Matthias Lauterbach und Marco Haas. Hier treffen - bei ordentlich Mannheimer Lokalkolorit, einer Prise Gesellschaftskritik, jeder Menge Humor und viel fetzigem Rock und Pop, von der Marktfrau bis zum Beamten - eine Fülle von Menschen und ganz unterschiedliche Lebensgeschichten aufeinander. "Schää isses uffem Wochemarkt" singen die Marktfrauen.
Lisel liebt den Eiermann
Die Geschichte ist schnell erzählt: Marktfrau Lisel liebt den Eiermann, doch der will nichts von ihr wissen. Gemüsefrau Gerda kämpft ums Überleben. Und mittendrin Rainer, alias Markus Beisel, der Beamte des Stadtplanungsamtes will den Marktplatz vermessen. Mit Trotz in den Augen blicken Melanie Haag und Marion La Marché als Lisel und Gerda ins Publikum. Gleich "De letschde Versuch" berührt in seiner Verletztheit. Dann kehrt Gerdas Stolz zurück. "Monnem hinne, Monnem vorne" schmettert sie mit ausgebreiteten Armen dem Publikum entgegen.
Geschichte vom "Blummepeter"
Bei der Premiere von "Monnem doi Musical" geht es herrlich ans Herz. Zum einen, weil Regisseur Danilo Fioriti dem Publikum eine sehr liebenswerte, respektvolle Version des schrägen Musicals mit Lokalkolorit, Humor und Kurpfälzer Charme präsentiert. Zum anderen, wenn Markus Beisel vom Wasserturm herab im Stil eines Moritatensängers die Geschichte vom "Blummepeter" erzählt.
Von Beisel, der als kreativer Kopf der munteren Truppe fungiert, stammen Text und Musik des ausgesprochen witzigen, spritzigen und hintergründigen Stücks. Als stets allwissender Beamter würzt er die Stadthistorie schlagfertig mit Wortwitz und reichlich Lokalkolorit und verschont mit seiner bissigen Ironie weder aktuelle politische Ereignisse noch die Stadtoberen.
Das Stück ließ das Publikum keineswegs ungerührt, musste es doch oftmals das Taschentuch zücken, um die Lachtränen aus den Augenwinkeln zu wischen. Sowieso dienten die Plätze in den vordersten Reihen stets dazu, die bissigen Pointen zu bereichern. So mussten die Zuschauer doch immer damit rechnen, hin und wieder in die gepfefferten Dialoge mit einbezogen zu werden. Das Publikum applaudierte am Ende der Premiere begeistert und wurd sogar mit einem Zusatzsong belohnt.

Quelle:© Mannheimer Morgen, Freitag, 02.06.2017